Wie die Nachrichtenagentur ABNA berichtet, betonte Khawaja Muhammad Asif, Verteidigungsminister Pakistans, in einem Medieninterview am Tag nach der Unterzeichnung des gemeinsamen Verteidigungsabkommens von Mekka mit Saudi-Arabien und der Türkei, dass die islamische Welt sich gegen eine gemeinsame Bedrohung, nämlich das israelische Regime, vereinen müsse.
Er erklärte: «Die muslimischen Nationen sollten ein breites Bündnis mit einer Struktur ähnlich der NATO schaffen. Die Mitgliedsländer sollten bilaterale Differenzen überwinden, um einen geeinten Verteidigungsblock zu bilden. Die Handlungen Israels erfordern eine einheitliche Antwort der islamischen Nationen. Die Normalisierung der Beziehungen zu Israel wird den muslimischen Nationen keinen Nutzen bringen. Die Solidarität mit Palästina bleibt eine grundlegende Bedingung für die islamische Regionalpolitik.»
Über Indien sagte er ebenfalls: «Von Indien unterstützte Elemente, die von Afghanistan aus operieren, leiten terroristische Aktivitäten gegen Pakistan. Die anhaltenden regionalen Konflikte, einschließlich der jüngsten militärischen Auseinandersetzung mit Indien, erfordern eine offizielle Regelung anstelle von Mediendiskussionen.»
Asif wies auf den Krieg gegen den Iran hin und betonte ebenfalls, dass die derzeitigen Spannungen in der Region die Notwendigkeit einer kollektiven islamischen Diplomatie unterstrichen.
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